The cocoon - Tanja

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The cocoon - Tanja

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Sind Profis auch privat Profis?


Sie zaubern anderen einen tollen Teint. Doch was tun Beauty-Profis eigentlich für sich? 

Die HAUTTHERAPEUTIN
Tanja Paganal, Hauttherapeutin, 50, aus Bern


Für Tanja Paganal beginnt der Tag bereits kurz nach fünf Uhr. Um neun Uhr öffnet ihre Praxis am Stadelhoferplatz in Zürich. Tägliche Pflege ist für mich selbstverständlich und - ganz wichtig! - Sonnenschutz gehören dazu. "Ein guter Lichtschutz ist für mich die beste Prophylaxe gegen vorzeitige Hautalterung. Ich habe mit 30 damit angefangen und fühle mich in meiner Haut, so wie sie ist, immer noch wohl."

Der Spiegel und ich respektieren uns, aber nehmen uns nicht so ernst. Ich würde niemals vor dem Spiegel stehen, um einen Ausdruck auszuprobieren, das würde aufgesetzt wirken.

Mir geht es um ein gepflegtes Aussehen, doch das hat nichts mit faltenfrei zu tun. Jeder soll so handhaben, wie er mag, aber mir ist Natürlichkeit wichtig, das ich einen Ausdruck zeigen kann, dass ich mich verändere, aber auch so hinnehme, wie ich bin.

Aber für ein frisches und strahlendes Aussehen gibt es noch mehr Gründe. "Sicher macht es etwas aus, dass ich sehr früh auf zu intensive UV-Strahlung verzichtet habe. Eine zu stark gebräunte Haut hat mir zum Glück nie gefallen. Und wie schauts mit Glück und guten Genen aus? "Die spielen sicher ebenfalls eine Rolle", nur ist die Haut seit es unsere Menschheit gibt, gleich geblieben. Die Umwelt hat sich verändert und die Haut muss sich heute den äusseren Einwirkungen anpassen und dabei spielen die Wirkstoffe in der Pflege eine grosse Rolle. Die Pflegewirkstoffe sollten nach den Bedürfnissen der Haut immer wieder neu angepasst werden.

Nach der täglichen Routinepflege legt Tanja Paganal ein dezentes Make-up auf - mit Grundierung, einem dunkleren Ton zur Modellierung, Kajal und Wimperntusche zur Betonung ihrer leuchtend blauen Augen. "Erst damit fühle ich mich richtig "angezogen", erklärt sie.

Um mich auch wohl in meinem Körper zu fühlen, achte ich auf eine fleischlose und tierfreie Ernährung. Seither hat sich mein Körper und meine Haut positiv verändert. Fit halte ich mich treppauf, treppab und den täglichen Spaziergang zu den herrenlosen Katzen die durch meine Hilfe ein entspannteres Katzenleben haben dürfen.

Regelmässig nachhelfen muss ich übrigens bislang nur bei der Haarfarbe.

 

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